Knochenaufbau

Ein Knochendefizit kann in Folge von Zahnerkrankungen, wie beispielsweise einer schweren Parodontitis, entstehen. Die bakterielle Entzündung bahnt sich ihren Weg bis in die Zahnwurzel und den Kieferknochen vor, sodass ein Abbau des Kieferknochens gefördert wird. Die Folge sind Zahnlockerungen und Zahnverlust. Und auch einer gerechten Versorgung mit Zahnimplantaten steht der Knochenabbau im Wege. Damit Sie Ihre natürlichen Zähne behalten und nicht auf optimalen Zahnersatz verzichten müssen, gleichen wir das Defizit mit einem sogenannten Knochenaufbau aus.

Ein Knochenaufbau dient also der Wiederherstellung des Knochenvolumens. Während des Eingriffs kommen Knochenersatzmaterialien zum Einsatz, die entweder synthetischen oder körpereigenen Ursprungs sind. Welches Material und wie hoch der Aufwand des Knochenaufbaus ist, richtet sich nach dem individuellen Zahn- und Kieferstatus des Patienten. Bei kleineren Eingriffen werden auch Knochenspäne, die während der Öffnung des Kieferknochens vor einer Implantation entstehen, beigemischt.

Das Knochenersatzmaterial dient als eine Art Gerüst, an dem der natürliche Kieferknochen entlang wachsen kann. Der neu gewonnene Knochen wird daraufhin mit speziellen Schrauben fixiert und benötigt mehrere Monate um vollständig einzuheilen. Eine geplante Versorgung mit Zahnimplantaten kann dann erst nach der Einheilungszeit durchgeführt werden, um die Stabilität der Knochensubstanz zu gewährleisten.

Es sind noch Fragen offen geblieben? Besuchen Sie uns doch in unserer Zahnarztpraxis in Hamburg Lohbrügge und lassen sich von uns ausführlich zur Methode des Knochenaufbaus beraten. Vereinbaren Sie direkt einen Termin.